Die verstorbene FTD-Anwältin Susan Suchan steht im Mittelpunkt einer neuen Dokumentation
Susan, ein neuer abendfüllender Dokumentarfilm über eine Frau mit der Diagnose FTD und die Entscheidungen, mit denen sie und ihre Familie zu kämpfen hatten, ist jetzt zum Streamen verfügbar.
Die Hauptfigur des Films, Susan Suchan, war bis zu ihrem Tod im Jahr 2018 im Alter von 60 Jahren eine unermüdliche Verfechterin der Aufklärung über FTD. Zunächst wurde bei ihr fälschlicherweise eine früh einsetzende Alzheimer-Krankheit diagnostiziert, doch schließlich erfuhr Susan, dass sie an primär progressiver Aphasie leidet, einem FTD-Subtyp, der die Sprachfähigkeit beeinträchtigt.
Der Film verfolgt Susans Ziel, andere über FTD zu informieren. Nach ihrer Diagnose sprach Susan über ihre eigenen Erfahrungen – sie arbeitete daran, Wahrnehmungen zu verändern, Stigmatisierungen abzubauen und die Realität ihrer Diagnose lebendiger zu machen. Sie engagierte sich ehrenamtlich bei AFTD und drehte ein Begrüßungsvideo für die AFTD-Bildungskonferenz 2016. Der Film zeigt sie bei Demenzkonferenzen und Besuchen in Pflegeheimen, wo sie trotz ihrer Herausforderungen zu Interaktion und positiver Einstellung beiträgt.
Der Film zeigt Susan und ihre Familie im fröhlichen Chaos und Tumult des Familienlebens, aber auch in nachdenklicheren Situationen, in denen sie über Susans Krankheitsverlauf und ihre Persönlichkeitsveränderungen sprechen. In einigen der fesselndsten Szenen des Films teilt Susan selbst nicht nur die Frustration über ihre fortschreitenden geistigen und körperlichen Defizite, sondern auch ihre Gefühle angesichts der Gewissheit, dass ihre Enkel, Kinder und ihre Schwester sie eines Tages verlieren werden.
Susan verleiht FTD ein menschliches Gesicht und stellt die Vorstellung auf den Kopf, dass jemand mit einer solchen Diagnose keine Stimme hat.
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