Forscher identifizieren Mechanismus der Tau-Ausbreitung und geben damit Anlass zur Hoffnung auf künftige Behandlungen
Da die Forschung über den Zusammenhang zwischen dem Protein Tau und neurodegenerativen Erkrankungen wie FTD immer weiter zunimmt, eine aktuelle Studie über die Mechanismen, durch die sich das Protein verbreitet könnte dazu beitragen, die Grundlage für zukünftige Behandlungen zu schaffen.
Wissenschaftler bringen die abnormale Ansammlung von Tau in Gehirnzellen schon seit langem mit dem Fortschreiten neurodegenerativer Erkrankungen wie FTD und Alzheimer in Verbindung. Die Frage, wie sich toxische Formen des Proteins zwischen Neuronen bewegen, ist jedoch noch immer unbeantwortet.
In einer in der Zeitschrift veröffentlichten Studie NaturForscher der University of California, Santa Barbara, berichten über Ergebnisse, die einen Weg aufzeigen, wie toxische Formen des Proteins von Neuron zu Neuron wandern und dabei funktionsgestörte, absterbende Gehirnzellen hinterlassen. Obwohl die Ergebnisse derzeit nur auf Zellen und Mäuse anwendbar sind und noch nicht in Behandlungen umgesetzt werden können, deutet die Forschung auf einen möglichen Weg hin, die Ausbreitung von pathologischem Tau zu kontrollieren.
„Die Entdeckung eines Mechanismus, durch den Tau von Zelle zu Zelle wandert, liefert einen Hinweis, der einen tiefen strukturellen Ansatz für die Designmoleküle eröffnen wird, die die Ausbreitung von Tau verhindern können“, sagte der Neurowissenschaftler Kenneth S. Kosik von der UC Santa Barbara in einem Pressemitteilung.
Weiterentwicklung der Tau-Forschung trägt weiterhin dazu bei, unser Verständnis des Proteins und seiner Rolle bei der Entwicklung neurodegenerativer Erkrankungen zu prägen. Im Februar startete eine von der AFTD finanzierte Forschung unter der Leitung von Dr. Anthony Fitzpatrick vom Mortimer B. Zuckerman Mind Brain Behavior Institute der Columbia University, lieferte neue und wichtige Erkenntnisse zur Struktur des Proteins die den Kampf gegen FTD und andere Formen der Demenz voranbringen könnten.
Klick hier um mehr über die Studie der UC Santa Barbara zu erfahren.
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