Lernen Sie die Forscherin kennen: Dr. Indira García-Cordero.

Banner: Meet the Researcher - Celebrating Professionals Committed to FTD Research - Indira Garcia-Cordero, PhD

“Im Laufe der Jahre hatte ich das Privileg, Menschen mit FTD und ihre Familien kennenzulernen und mit ihnen zusammenzuarbeiten. Ihre Stärke und Widerstandsfähigkeit haben mich inspiriert und motiviert, meine Forschung auf diesen Bereich zu konzentrieren. Ich hoffe, durch meine Arbeit etwas zurückgeben zu können, indem ich unser Verständnis der Krankheit verbessere. Mir liegt es sehr am Herzen, eine mitfühlendere Gesellschaft für Menschen mit Demenz aufzubauen, und ich sehe die Forschung als meinen Weg, dies zu ermöglichen.”

Dr. García-Cordero erhielt 2022 als Erste das Stipendium für klinische Forschungsausbildung im Bereich FTD – ein klinisches Programm, das von der AFTD und der American Brain Foundation finanziert und von der American Academy of Neurology verwaltet wird. Mit diesem Stipendium werden zwei Jahre Forschungsarbeit zur Unterstützung angehender klinischer FTD-Forscher finanziert.

Dr. García-Cordero untersuchte den Einfluss der gleichzeitigen Alzheimer-Pathologie auf den Verlauf der progressiven supranukleären Blickparese (PSP). Sie erweiterte ihr Forschungsgebiet und untersuchte den Zusammenhang verschiedener Faktoren mit dem Fortschreiten der PSP, darunter Alter, Sprach- und kognitive Beeinträchtigungen sowie neuropsychiatrische Symptome. Ihre Postdoktorandenzeit verbrachte sie unter der Leitung von Dr. Carmela Tartaglia, der designierten Vorsitzenden des medizinischen Beirats der AFTD, an der Universität Toronto.

Dr. García-Cordero hat sich zu einer wichtigen Expertin auf diesem Gebiet entwickelt. Sie hat fünf Publikationen zum Thema FTD verfasst und seit 2022 an über zehn relevanten Konferenzen teilgenommen. Nach Begutachtung durch externe Experten erhielt sie erneut eine Förderung der AFTD im Rahmen des Pilotprojekts „Pathways for Hope 2025“. Sie ist in ihr Heimatland Argentinien zurückgekehrt, hat eine unabhängige Forschungsstelle angetreten und plant, die FTD weiterhin als zentralen Bestandteil ihres Forschungsprogramms zu untersuchen. Ihr neu gefördertes Projekt erforscht Faktoren, die Veränderungen der weißen Substanz bei Menschen mit der Verhaltensvariante der FTD in Lateinamerika und Nordamerika beeinflussen. Sie engagiert sich weiterhin für die AFTD und ist ehrenamtlich als Gutachterin für Förderanträge tätig.

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